Geschichte

Geschichte

Gründungsfoto 1902

Erste Reihe von links: 1. Schutzmann Simon Semlitsch, 2. Spritzen Roßführer Michael Kogler, 3. Steiger Zugsführer Valentin Unterweger, 4.Weihmann der Schutzmannschaft Pfarrer Anton Etschmayer, 5. Hauptmann Anton Koiner, 6. Hauptmann Stellvertreter Alois Bartl, 7. Schutzmann Franz Sterba 8. SpritzenRoßführer Johann Semlitsch, 9. Steiger Roßführer Mathäus Wallner,

10. Spritze und Hornist Heinrich Koini

Zweite Reihe von links: 1.Vinzenz Seitlinger, 2. Vinzenz Koini, 3. Wendelin Schlager, 4. Johann Koini, 5. Balthasar Gschaider, 6. Peter Rahm, 7. Johann Stuhlpfarrer, 8. Johann Kogler, 9. Urban Wolfinger, 10. Roman Simbürge

Dritte Reihe von links: 1.Anton Maier, 2. Josef Koini, 3. Jakob Nageler, 4. Franz Maier, 5. Franz Semlitsch, 6. Josef Steiner, 7. Mathias Koini sen, 8. Matthäus Stengg, 9. Matthäus Koini jun., 10.Franz Stengg.
nicht auf dem Foto: Gabriel Wimberger, Johann Kaufmann, Ignaz Steiner

 

Die FF St.Oswald wurde am 1. April 1902 von Bürgermeister Simon Semlitsch, Hauptmann Anton Koiner, Stellvertreter- Oberlehrer Alois Bartl, Pfarrer Anton Etschmeier und Kaplan Franz Sterba gegründet.Diese wurden zugleich Leitmänner der Schutzmannschaft. Am 13. April 1902 fand die Vollversammlung mit einem Mannschaftsstand von 31 Mann statt, worauf die Genehmigung durch die Gemeindevertretung und der K&K Stadthalterei folgte. Im selben Jahr wurden auch noch ein Spritzenhaus gebaut, eine neue Abprotzspritze der Fa. Kernreuter um 1225 Kronen angekauft, eine alte Spritze war bereits vorhanden und ebenso Schläuche und Uniformen für die gesamte Mannschaft angeschafft. Am 31.12.1902 waren in der Feuerwehr ein Hauptmann, ein Stell-vertreter, 8 Steiger, 20 Spritzenleute und 4 Schutzleute tätig. 1913 gründete man einen 2. Löschzug in Schwarzviertel, der eine eigene Handdruckspritze erhielt. 1927 kam die erste Motorspritze mit Wagen für Pferdegespann. In den letzten Kriegsjahren waren der Feuerwehr auch 10 Frauen zugeteilt. Nach Kriegsende wurde die Feuerwehr durch mühsame Aufbauarbeit wieder neu ins Leben gerufen. 1950 erfolgte die Anschaffung einer neuen Motorspritze. 7 Jahre später wurde aus Eigenmitteln, erbracht durch Holzschlägerungen, und einer Beihilfe vom Land Steiermark, ein Ford Taunus FK 1000 angeschafft, der später mit einer Vorbaupumpe und einem Anhänger TSA 750 aufgerüstet wurde. In den Jahren 1963 und 1964 erfolgte der Bau unseres Rüsthauses. 1969 wurde als zweites Auto ein Land Rover angekauft. 1973 und 1974 kamen die ersten Funkgeräte. Unser Kleinlöschfahrzeug Marke VW LT 35 folgte im Jahr 1980. Die dazugehörige Tragkraftspritze 1981. Das Rüsthaus wurde 1985 um einen Schulungsraum erweitert. 1991 kamen unsere Atemschutzgeräte, und 1993 ein gebrauchtes Tanklöschfahrzeug aus Ternitz. Im Jahr 2003 erhielten wir ein neues Tanklöschfahrzeug einen TLF 2000 der Marke MAN Im Jahr 2007 wurde unser alter KLF durch ein neues Kleinlöschfahrzeug der Marke Mercedes ersetzt. 2007 ist der Rüsthausumbau in Angriff genommen worden, im Jänner 2008 wurde mit den Abbruch und Erneuerungsarbeiten begonnen. Die im 1.Stock vorhandene Wohnung wurde aufgelöst und ein neuer Mannschaftsraum sowie eine Küche, Sanitärräume ein eigener Umkleideraum für Frauen sowie eine Totalsanierung des gesamten Rüsthauses durchgeführt.

2014 Haben wir ein Mannschaftsfahrzeug VW Allrad bekommen. Im Frühjahr 2015 wurde auf Digitalfunk umgestellt.

 

Seit 1902 waren 10 Hauptmänner tätig:

  • Anton Koiner von 1902 bis 1928
  • Adolf Kemptner von 1928 bis 1930
  • Alois Gruber von 1930 bis 1945
  • Josef Unterweger von 1945 bis 1948
  • Alois Gruber von 1948 bis 1955
  • Matthias Fasshuber von 1955 bis 1957
  • Josef Spiegel von 1957 bis 1961
  • Kaspar Stuhlpfarrer von 1961 bis 1979
  • Günter Wolfinger von 1979 bis 1994
  • Walter Öffel von 1994 bis 2007
  • Hannes Lerchbacher seit 2007